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Folgendes Gedicht wurde anlässlich der Marterlfeier am 17.11.1977 in der Gastwirtschaft Woppmann Braunetsrieth (Eia) vom Verfasser Hans Wurdack vorgetragen. 

Matala in unsara G´moi
von Hans Wurdack

Matala in unsara G´moi -
dei stenga nimma so alloi,
wei dei ganz´n Jaua.
Dou sans ganz vokumma gaua.

Koi Mensch haut se kimmat um dei Schtoi,
volaua sans gschtandn an de Roi.
Haut oins für´s anda a nu g´falln,
woans doch scho weist und ganz vafalln.

As haut se halt nemats meier kimmat,
dei moderne Zei halt des für spinnat.
Und dennat is des doch so schei,
siat ma anan Wech a Matal schtei.

Des sagt oin halt wos und git oin zum denk´n,
in Ehrfurcht maust´n Kopf oiheng´n,
wal ma wois, der wau a Matal g´setzt haut,
der woa amal in graußer Naut.

Des war a heint nu niad vohetzt,
wenn oina amal am Matal setzt.
Drum freit ma se, daß se oi finna,
Wau se um dei alt´n Matala anema.

Dei waus wieda richt´n und setz´n und pfleng,
denan an da Hoimat allas is g´leng.
All denen dei des mach´n fir Gottes Lohn
Möcht´n mia unsan Dank für alles song.

Und zwoian ganz bsondas dei wau des so gschlicht,
dene waus b´sondas a´gleng und wau allas so g´richt:
dem Koarl und dem Herna. Döz bringt´s des ins Lot,
für engga mühevolle Oawat von Herz´n: "Vogelt´s Gott!"

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