• voh3.png
  • voh5.png
  • voh7.png
  • voh2.png
  • voh6.png
  • voh4.png
  • voh1.png

07.10.2018: Wanderung zum Liebensteinstausee

 

26.08.2018: Kinderferienprogramm an der Pfreimd

von Josef Forster

Das Ferienprogramm des OWV hat seit Jahren einen gewohnten Ablauf. Doch der sonnige Sommer sorgt dafür, dass erstmals in all den Jahrzehnten die beinahe legendären Floßfahrten auf dem Kainzmühl-Stausee ausfallen müssen.

Die Pfreimd hat seit vielen Wochen extremen Wassermangel. Der Pegel reicht nicht einmal für ein Floß. Und noch ein zweiter fester Programmteil ließ sich heuer nicht verwirklichen. Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr verzichteten die Veranstalter auf das Lagerfeuer.

Einzig ein paar Rumpfteile ließen sich aus dem gewohnten Programm einbauen. Der Spaß auf beiden Seiten kam trotzdem nicht zu kurz. In den Genuss kam eine stolze Zahl von Kindern und Jugendlichen aus dem gesamten Gemeindebereich.

Stoßweise lieferten Eltern und Großeltern ihre Nachkömmlinge am frühen Nachmittag beim Treffpunkt an der ehemaligen B14 ab. Ortsvorsitzender Erwin Scholz nahm die Teilnehmer mit seinen Kollegen Franz Gollwitzer, Karl Ochantel und Dieter Hofmann entgegen. Die alljährliche Wanderung führte nicht mehr zur Linglmühle, sondern zu einer Biberburg im Pfreimdtal. Ochantel hatte sich umfassend kundig gemacht und informierte den Nachwuchs über die Tiere. Dann rückte das Areal von OWV-Mitglied Hermann Tretter in den Mittelpunkt. Um den Kindern trotzdem einen Eindruck der ausgefallenen Floßfahrt zu vermitteln, stand ein kleines Ruderboot parat. Jeweils mit sechs Kindern unternahm der OWV kurze Rundfahrten mit einem extra besorgten kleinen Ruderboot über die erheblich geschrumpfte Wasserfläche der Pfreimd.

Derweil grillte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer ausreichend Bratwürste, wobei dieses Mal ein einfacher Grill herhalten musste. Die Verpflegung mitGetränken ging auf Vereinskosten. Die Kinder beschäftigten sich zwischen Essen und Trinken auf dem weitläufigen Gelände. Zum Schluss wollte niemand den Aufstieg zur sagenumwobenen Räuberhöhle verpassen. Gollwitzer und Hofmann übernahmen diesen Teil am Ende der kurzweiligen Stunden. Ein paar Wagemutige trauten sich durch das enge Schlupfloch hinein und mussten anschließend allen Anderen von ihrem Erlebnis im Innern der Höhle berichten.

Wohlbehalten und unfallfrei, lediglich erschöpft, übergaben die Organisatoren dort alle Teilnehmer am Abholpunkt wieder ihren Familien.